Herbstlich. Coaching.

Es liegt alles in der Natur…

Eindrücke vom ersten “Wander-Coaching”: Vorbereitung, System und Visualisierungen, Plätze für Assoziationen in der Natur, Auswertung…


Natur und Coaching

Es liegt auf der Hand, gute Erfahrungen auch im Coaching umzusetzen. So sollte mein Schwerpunkt im Konzept die Verbindung von Natur und Coaching sein. Eingebunden in eine Vorbereitungsphase, in der erstmal ein Blick aufs System, auf die Ziele, die Situation oder das Problem geworfen wird. Dann das Eigentliche: das Coaching draußen im Wald. Bäume, Steinbrüche, Geröllhalden – alles kann zum Synonym für etwas werden. Zum Schluss noch einmal der Blick auf den Prozess, das Sortieren und Abschließen.

Nun liegt ein erstes “Wander-Coaching” im Wald hinter dem Haus hinter mir. Es war noch ein herbstlich-trüber und verregneter Wald. Also nicht gerade einladend. Trotzdem machten wir uns zu dritt auf den Weg bergan, nachdem wir einen Rucksack gepackt hatten mit diversen Utensilien, die ich dann unterwegs hervorholen konnte. Eine Pause mit heißem Tee – “Wie habt ihr für euer Miteinander gesorgt ?” Ein Blick in den Abgrund und die Frage nach Assoziationen oder ein kurzes Stehenbleiben und ein Mini-Rollenspiel am Berg. Es war eine gute Kombination zwischen Nachfragen, Erzählenlassen, Assoziationen durch Blicke, Bäume oder Gegenstände hervorrufen und stillem Laufen, damit die inneren und äußeren Bilder wirken können. Damit die Gedanken und Ansätze nicht verloren gehen, bekam jeder die Möglichkeit, in einem kleinen Büchlein Notizen zu machen. Unabhängig davon gibt es noch eine Gesamtdokumentation. Umgeben von einem einführenden und einem reflektierenden Teil im warmen Raum ist es ein Coaching-Modell, das sich ein erstes Mal bewährt hat und das ich gern wieder anbieten und ausbauen möchte.